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Achsschenkel aufarbeiten & ein kleines Lifting...

Die Achsschenkel des Golf waren wie bei älteren KFZ üblich, schön patiniert bzw. hatten eine fette Schicht Flugrost angesetzt.

Weil sie gerade ausgebaut waren, wollte ich sie natürlich auch aufarbeiten. Das Ziel des "Projekts" lief/ läuft ja im Moment in Richtung "ich baue einen Neuwagen zusammen".

 

An sich ist es keine spektakuläre Arbeit mit Flex und Drahtbürste ein bißchen Rost wegzuschleifen - wenn man wie eine Pussy die Sicherheitsvorschriften beachtet.

Aber warum Sicherheitsvorschriften? Es ist nur eine billige Drahtbürste. Keine Trenn-oder Schruppscheibe!

Blöderweise bzw. logischerweise hat eine gezopfte Drahtbürste ein kleines bißchen mehr Kraft, als eine einfache Drahtbürste im Besen-Style, sodass ein klein  wenig mehr Aufmerksamkeit angebracht wäre...

 Wo man die "kleine" schwache Drahtbürste fast bis zum Stillstand der Flex schön in die kleinsten Ritzen drücken kann, geht das mit der stärkeren gezopften Bürste nicht wirklich - das Ding hat Kraft & ist blutgierig auf leichtsinnige Anfänger!

 

Natürlich drückte ich das Teil schön in eine der Vertiefungen im Achschenkel, meine Fresse schön in ca. 50cm Entfernung des Geschehens, als sich die Zopfbürste überlegte dass sie mir dafür geben würde: Das Teil machte einen kleinen, aber gezielten Satz & verpasste mir ein schönes Ding mitten in die Schnauze.  Danach sprang es mir ans Bein und fraß sich schön in meiner Arbeitshose fest, nicht ohne mein Bein noch ein bißchen zu massieren.

Der Schlag ins Gesicht war eigentlich gar nicht schlimm, ich merkte nur dass irgendwie Blut läuft und wollte mir das mal genauer ansehen.

So kroch ich dann erstmal mit mittlerweile ausgeschalteter Flex in der Hose steckend durch die Garage und suchte nach etwas um die Flex aus der Arbeitshose zu schneiden. Nach langem Kriechen und Suchen fand ich endlich eine Zange, mit der mich befreien konnte.

Wie sich dann vor dem Spiegel rausstellte, hatte mir die listige Bürste eine schicke Hasenscharte in Kombination mit ein paar vollen Chiara-Ohoven-Lippen verpasst - total sweet!

 

Weil ich bleibende Schäden vermeiden wollte und mir noch ein wenig meine jugendliche Schönheit retten wollte, setzte ich mich in mein Auto und fuhr erstmal in Krankenhaus um meine Fresse zunähen zu lassen. Im Krankenhaus angekommen, zahlte ich zehn Euro "Notfallgebühr" und bekam dafür nur ein Pflaster, weil man kein fehlendes Hautstück wieder zunähen kann.

Toll! Das selbe hätte ich zwar günstiger mit einem Familienpack Pflaster aus der Apotheke haben können, aber so habe ich wenigstens alles dafür getan um nicht wie der letzte Kneipenschläger aus Altsax auszusehen.

Eine richtig schlechte Nachricht war allerdings, dass ich zwei Tage lang mit meiner Schleifarbeit erstmal nicht weitermachen durfte.

Naja, ich sehe es als gute Ausrede für die mittlerweile wirklich lange Laufzeit des "Projekts" und freue mich mittlerweile über wieder abgeschwollene Lippen & nur noch einen mittleren Cut über der Oberlippe.

 

Schon krass die verfluchte Karre - jetzt beschränkt sie sich nicht mehr nur auf das Vernichten von meinem Werkzeug, sondern versucht es direkt bei mir.

Fast unnötig zu erwähnen dass beim Rausdrehen der verrotteten Schraubenstummel der Staubschutzbleche der Bremsen eine kleine Kneifzange ihr Leben lassen musste...

Bin mal gespannt was als nächstes kommt und ob der "tool-killer" oder ich am Ende gewinnt.

25.6.10 22:25
 


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